NyanCon

Die 'NyanCon' ist das allerneuste Projekt des Vereins Animanga und wird am 5.-6.5.2012 im Volkshaus in Ebelsberg in Linz stattfinden.

Das Leitthema der NyanCon werden Katzen sein. Jeder mag Katzen, Österreicher genauso wie Japaner, und vor allem sind sie alle genauso wie unser Team: neugierig, kunterbunt, verschmust und hat jeder seinen eigenen Kopf.

Die NyanCon soll vor allem eines werden: eine Con von Besuchern für Besucher, die miteinander Spaß haben!

Ensemble Meikyoo

ENSEMBLE MEIKYOO (ausgesprochen: meekyoo) DIETER TAIRYUU STREHLY – Shakuhachi (Japanische Zen-Bambusflöte) KYOKO ADANIYA – BAYER – Koto (Japanische Wölbbrettzither) , Taiko (Japanische Fasstrommel) und Perkussion GABY ZECHMEISTER – Koto (Japanische Wölbbrettzither) Dieter Tairyu Strehly Tai (jap.) = friedfertig Ryu (jap.) = Drache Saxophonist und Flötist, freischaffender Musiker und Yogalehrer, praktiziert seit 1989 Yoga und Zen [&hellip

ENSEMBLE MEIKYOO (ausgesprochen: meekyoo)

DIETER TAIRYUU STREHLY – Shakuhachi (Japanische Zen-Bambusflöte)
KYOKO ADANIYA – BAYER – Koto (Japanische Wölbbrettzither) , Taiko (Japanische Fasstrommel) und Perkussion
GABY ZECHMEISTER – Koto (Japanische Wölbbrettzither)

Dieter Tairyu Strehly

Tai (jap.) = friedfertig Ryu (jap.) = Drache

Saxophonist und Flötist, freischaffender Musiker und Yogalehrer, praktiziert seit 1989 Yoga und Zen

An der Shakuhachi fasziniert Dieter Strehly der subtile Klang des Bambus und die enorme Bandbreite der Ausdrucksmöglichkeiten, die dieses Instrument trotz seiner einfachen Bauweise bietet. Gerade diese Einfachheit fordert vom Interpreten jedoch ein um so größeres Mass an Präsenz und musikalischem Ausdruck und bei Dieter Strehly bekam im Verlauf der Auseinandersetzung mit dem Instrument immer zentralere Bedeutung.

Schließlich führte ihn diese Entwicklung zu einem Studienaufenthalt in Japan, wo er Schüler des Shakuhachi-Meisters Taizan Kawamura in Tokio wurde (1989/90). Von Kawamura Taizan erhielt Dieter Strehly seinen Shakuhachi-Namen “Tairyû”. Sein musikalisches Hauptinteresse gilt der Integration traditioneller japanischer Musikstile und zeitgenössischer europäischer Musikformen.

SHAKUHACHI (japanische Zen-Bambusflöte)

Die Shakuhachi ist eine fünflöchrige Bambusflöte und war früher ausschließlich das Instrument der wandernden Zen-Mönche (jap.: komusoo). Sie wurde nicht als Musikinstrument, sondern als Werkzeug zur Erleuchtung angesehen. Dementsprechend strahlt die Musik dieser Zeit und Tradition eine tiefe Ruhe und Konzentration aus.

Die Verknüpfung der Shakuhachi mit dem Zen geht zurück auf einen Mönch namens Fuke, der im 9. Jahrhundert in China lebte und der Überzeugung war, die buddhistische Lehre besser durch den Klang seiner Handglocke als durch Worte vermitteln zu können. Einem seiner Schüler soll es gelungen sein, den Klang dieser Glocke auf seiner Bambusflöte nachzuahmen, womit das erste spirituelle Musikstück der späteren Fuke-Schule entstanden war. Auch heute noch wird im Repertoire der Shakuhachi streng unterschieden zwischen sogenannten “echten” Stücken (honkyoku) und “äußeren” Stücken (gaikyoku).

Die spirituelle Bedeutung des Shakuhachi-Spiels wird in Japan mit einem kurzen Begriff sehr prägnant zum Ausdruck gebracht: “Ichi on jô butsu“, wörtlich übersetzt: “Erleuchtung finden in einem Ton”.

Ein weiterer spiritueller Bezug ergibt sich aus dem Baumaterial der Shakuhachi, dem Bambus. Bambus gilt im Buddhismus aufgrund seiner eingeschlossenen Hohlräume als Symbol der Reinheit und Leere, als Symbol für die Abwesenheit von falschen Vorstellungen,  Angst und Begierde.

Shakuhachi-Musik scheint oft einfach, manchmal geradezu simpel, ohne grossen Tonumfang, ohne Virtuosität zu sein. Die einfachsten Stücke kann man vielleicht bereits nach wenigen Monaten Übung spielen, man braucht jedoch möglicherweise den Rest seines Lebens, um dieses eine Stück zu vervollkommnen.

Gaby Zechmeister

Nach dem Studium der Konzertharfe am Schubert-Konservatorium und der keltischen Harfe in Edinburgh/Schottland studierte sie die japanische Wölbbrettzither bei der Koto-Grossmeisterin Gasho Arakawa in Wien und Japan. Seit 1983 zahlreiche Auftritte als Harfinistin und Koto-Spielerin im In- und Ausland. Seit 1996 enge Zusammenarbeit mit Kyoko Adaniya-Baier.

KOTO (japanische Wölbbrettzither)

Die Koto ist, wie alle anderen traditionellen japanischen Instrumente auch, aus China nach Japan gekommen. 13 Saiten sind über einen Resonanzkörper gespannt, die Stege sind frei verschiebbar, die Saiten werden mit an den Fingern befestigten Plektren gezupft. Der Koto kommt sowohl in der alten, als auch in der zeitgenössischen japanischen Musik eine zentrale Stellung zu. Durch ihren eleganten, der westlichen Harfe ähnelnden Klang, ist die Koto von allen japanischen Instrumenten den westlichen Ohren wohl am Vertrautesten.

Kyoko Adaniya-Baier

Studium der Malerei und Musik an der Morehead State University/USA, Bachelor of Arts. Studium an der Akademie der Bildenden Künste und Grafik-Diplom der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien. Als Textil- und Objektkünstlerin zahlreiche internationale Ausstellungen und Workshops. Kotostudium bei Gasho Arakawa.

TAIKO (japanische Fasstrommel)

Die japanische Taiko gehört zur Familie der sogenannten Fasstrommeln. Auf beiden Seiten eines zylindrischen oder gewölbten Holzkorpus ist ein Fell gespannt. In Asien entstand diese Trommelform zuerst in China und gelangte später von dort aus nach Japan, wo sie in größeren Ensembles hauptsächlich zur Begleitung ritueller Tänze gespielt wird. Der charakteristische Klang der Fasstrommel ist ein kerniger Basston, der im Brust- und Bauchbereich deutlich spürbar ist. Beim Hören einer Taiko kann der Eindruck entstehen, dass der Klang der Trommel den ganzen Körper des Hörers ausfüllt.

Und alle, die das Ensemble Meikyoo jetzt schon nicht mehr erwarten können, können gerne schon einmal hier reinhören!

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